Christoph Gilsbach - Performance-Kunst, Physical Theater und Workshops

Christoph Gilsbach studierte Klassische Pantomime im Stil der großen Meister Barrault und Marceau an der Folkwang-Hochschule Essen. Beide Darsteller haben bis heute große Auswirkungen auf seine Arbeit. Christoph Gilsbach ist bekannt für Darstellungskunst auf hohem Niveau, die sich auch mit existenziellen Fragen befasst, ohne spielerische Leichtigkeit einzubüßen. So beispielsweise in seiner bewegenden Pantomime „Das Leben – eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Tod“. Eine weitere inspirierende Produktion ist „Der leere Raum“, der die Spanne von der Entstehung des Lebens, über die Menschwerdung bis zur Auferstehung nachzeichnet. Für den Katholischen Kirchentag in Münster entwickelte der Künstler das facettenreiche Programm „Frieden bist Du“, ein Thema das nie an Aktualität verliert. Kostbare Denkanstöße ermöglichen die Auseinandersetzung mit der eigenen Fried-Fertigkeit., denn der Weg zum Frieden ist immer individuell. Mit seiner Arbeit als Klinik-Clown schenkt Christoph Gilsbach u. a. Patienten des Universitäts-Klinikums Münster seit vielen Jahren Trost und heitere, unbeschwerte Momente. Aus der Arbeit mit den kleinen Patienten erwuchs die Frage „Wie trauern Kinder? Ein Thema, das nicht nur das Fachpersonal in den Einrichtungen sondern auch andere Bezugspersonen im Umfeld des Kindes immer wieder beschäftigt und oft hilflos zurücklässt. Zu diesen existenziell wichtigen Fragen entwickelte Christoph Gilsbach, in Zusammenarbeit mit der Kindertrauerbegleiterin Evi Billermann, die Fachtagung „Wie trauern Kinder?“ Dabei behandeln sie in Vorträgen und Workshops den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Trauer, die Frage, ob man trotz eines Verlustes lachen darf und Jenseitsvorstellungen von Kindern, mit dem Ziel ihnen in ihrer Trauer hilfreich zur Seite stehen zu können. Als Gastdozent und Lehrbeauftragter an der KfH Münster und in der Hospizbewegung wird er regelmäßig für die Workshops“ Humor in der Sterbebegleitung – Geht das?“ und „Körpersprache und Kommunikation in der Begleitung“ gebucht. Beide Seminare führen zu einer spürbaren Unterstützung des Personals und der ehrenamtlichen Mitarbeiter, im Umgang mit Schwerstkranken.

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