Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen e.V.

Etwa 15 Prozent der medizinisch festgestellten Schwangerschaften enden als Fehlgeburt. Zählt man Schwangerschaften dazu, wo nur der ß-hCG-Wert erhöht war, liegt die Aborthäufigkeit bei circa 50 bis 70 Prozent. Egal in welcher Schwangerschaftswoche es passiert, die Eltern sind bereits Eltern und sie leiden unter dem Verlust. Entsprechend möchten sie trauern und einen Ort zum Trauern haben – zum Beispiel auf einem Friedhof. Für Embryos über 500/1000 Gramm (je nach Bundesland) gilt zudem eine Bestattungspflicht. Der Verein “Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen e.V.” stellt den betroffenen Eltern über die Bestatter kostenfrei Kleidung und Ausstattung wie Abschiedsboote und Einschlagdecken zur Verfügung. Auch Erinnerungsstücke von denen eins ins Grab gelegt wird und ein/zwei bei den Hinterbliebenen bleiben, geben Halt. Hierfür nähen, stricken, häkeln und basteln rund 1.300 ehrenamtliche Kreative in ganz Deutschland. Jeder Bestatter bekommt einen persönlichen Ansprechpartner zur Seite gestellt, der alle Produkte vorstellt und gemeinsam mit dem Bestatter bespricht, welche Sachen benötigt werden. Diese Betreuung ist in Deutschland und – auf Anfrage – dem angrenzenden Ausland möglich. Anfragen bitte an Alle Informationen über den Verein gibt es auch online unter www.Herzenssache-NfSuF.de oder www.Facebook.com/Herzenssache.e.V

Zurück- oder weiterblättern: