Ausstellerportrait: mapapu

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Seelentröster mapapu

... aus geliebten T-Shirts Liebe greifbar machen

Ein mapapu ist ein sehr persönlicher Seelentröster, der aus der Kleidung des geliebten Verstorbenen für die Angehörigen geboren wird. Eine greifbare und in den Arm nehmbare Erinnerung.
Um Trauer in eine positive Kraft zu lenken ist es notwendig zu akzeptieren, dass sich etwas verwandelt hat. Wir verwandeln und machen diesen Wandel im mapapu sicht- und (be)greifbar – es ist nichts mehr wie es war, doch es kann und darf Neues entstehen. Die Liebe bleibt. Immer.
Wir möchten Angehörige dabei unterstützen, die Erinnerungen lebendig zu halten und somit unsere lieben Verstorbenen ins Leben zu integrieren.

Ein mapapu hat allein durch die Kleidung aus der er entsteht, einen hohen Wiedererkennungswert. Kleidung birgt Erinnerungsschätze, sie unterstreicht unsere Persönlichkeit, erzählt von uns.
Und Kleidung trägt Geruch. Unser Geruch ist absolut individuell – und unser Geruchssinn eng verbunden mit unserem Erinnerungsvermögen.
Der mapapu trägt diesen vertrauten Geruch sehr lange an und in sich. Selbst wenn der Geruch sich irgendwann mit dem eigenen vermischt … das erste Beschnuppern stellt die Verknüpfung und die daraus entstehende, intensive Verbindung mit dem mapapu her.

Jen und Hendrik

... das Herz von mapapu

„Jen ist die kreative Seele von mapapu und offen für Alles, was „von oben“ kommt. Jeder einzelne mapapu, der im Geburtshaus geboren wird, geht durch ihre Hände, jede dazugehörige Liebesgeschichte durch ihr Herz. Die Zusammenarbeit mit den Verstorbenen, die oftmals entsteht, empfindet sie als Geschenk – und jeder mapapu ist „ihr Baby“. In den Einzelworkshops wird Jen zur Hebamme und begleitet pur und intensiv den Prozess der Wandlung bis zum magischen Moment der Geburt – und darüber hinaus.“

„Hendrik ist ein gern gesehener Gast im mapapu-Geburtshaus, doch seine Kreativität sprüht am Schreibtisch Funken. Jegliche Kontaktaufnahme läuft über ihn. Trauer macht ihm keine Angst und mit seiner einfühlsamen und liebevollen Art begleitet er via Mail und Telefon den Geburtsprozess eines jeden mapapus. Er ist der Mann der Stunde auf unserer Facebook-Seite und hat die mapapu-Boote auf die Reise geschickt.“

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