Ausstellerportrait: Verein Sterbeheilkunde

Sterbeheilkunde e.V.
Sterbeheilkunde e.V.
Projekt „Corona-Angst? Zuversicht ist eine gute Idee!“
Telefonisch miteinander reden und miteinander das ansprechen, was eigentlich unaussprechlich und doch sehr präsent ist. Auf diese einfache und geschützte Art kann Zuversicht in die stürmische Gesamtlage kommen und auch die Einsamkeit kann gelöst werden.

Ein Virus geht um die Welt und greift in unser aller Lebenswahrheit ein. Das Leben hat sich in den letzten Wochen und Tagen für die meisten Menschen drastisch verändert. Im Minutentakt gibt es neue Zahlen, neue Verhaltensweisen, neue Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus.

Viele Menschen sind von ihren Familien und Freunden isoliert und haben gerade niemanden mit dem sie Sorgen und Ängste teilen können. Manchmal ist es auch besonders schwer, Sorgen und Nöte mit Freunden und nahestehenden Menschen zu teilen.

In dieser Zeit der Corona-Pandemie bieten sie ehrenamtliche Gespräche über das Telefon an, damit verunsicherte Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Ängste mitzuteilen und zu versorgen. Diese Gespräche ersetzen keine medizinische Beratung.

Diese Unterstützung in der akuten Situation gilt bis zum 31. Mai 2020. Wenn Sie ein Gespräch möchten, finden Sie hier die Kontakte.

Projekt Theaterstück „Haus des Lebens“
ist ein weiteres Vereinsprojekt. Sterbeammen aus dem süddeutschen Raum haben aus einem Kernstück ihrer Ausbildung und Arbeit bei Claudia Cardinal ein Theaterstück geschaffen.

Das Tabu um das Thema Sterben und Abschied soll in diesem Stück aufgebrochen werden. Ängste vor dem Tod, der Trauer und der Sinnlosigkeit des Lebens und Sterbens werden angesprochen. Mögliche Lösungswege werden gewürzt mit schwarzem Humor dargestellt. Empfohlen wird das Stück ab 12 Jahre.

Die Zuschauer begleiteten „Toni“ von Anfang bis Ende auf der Reise durch das „Haus des Lebens“ und sogar darüber hinaus. Und immer dabei sind auch das Leben und der Tod selbst. Sie finden eine Vorschau/Trailer auf unserer Website.

Kontakt: Frau Renate Wiedenbauer
Mail: 

Die Vereinsarbeit
Sterbeammen gründeten 2008 den bundesweiten Verein Sterbeheilkunde. Der Verein strebt die Zusammenarbeit mit allen engagierten Interessierten an, um Standards für eine Sterbeheilkunde – analog zur Geburtsheilkunde – zu entwickeln und zu fördern. Die Basis der Vereinsarbeit sind die Förderung einer zeitgemäßen Sterbe- und Trauerkultur, von Beratungsangeboten in Lebensumbrüchen und Sinnkrisen mit dem Schwerpunkt der Sterbebegleitung und Trauerhilfe, sowie die Förderung von regelmäßigen und bundesweiten Veranstaltungen für die Öffentlichkeit.

Kontakt über die Geschäftsstelle Nadine Beyer unter
Fon: 04151 - 83 44 110
Mail:

„Unbürokratische Trauerhilfe“
bietet der Verein schnell und kostenfrei in Zusammenarbeit mit Ersthelfer*innen, wie zum Beispiel den Bestatter*innen, Ärzt*innen, Hebammen, Pflegeeinrichtungen und Sozialdiensten an. Mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen wird dieses Solidarprojekt durch den gemeinnützigen Verein finanziert.

Für Trauernde ist nach einem Todesfall oft „Alles anders …“. Und es kann sich wie ein tiefsitzender und lang andauernder Schock anfühlen. Um diesen Schock und auch Ängste zu lösen, können nun Betroffene im ersten Todesjahr zwei kostenfreie Beratungen durch eine zertifizierte Sterbeamme/einen Sterbegefährten des Vereins nutzen.

Was ist eine Sterbeamme?
Sterbeammen und Sterbegefährten werden an der Sterbeammen-Akademie von Claudia Cardinal bundesweit ausgebildet und zertifiziert. Ein Kernstück ihrer Arbeit ist die Wandlung von Ängsten, bestenfalls ohne Medikamente. Ihre Arbeit kennzeichnet dazu auch die Entwicklung eines geistig völlig freibleibenden Weltbildes und die Arbeit mit inneren Bildern.

Kontakt über Claudia Cardinal unter
Mail:

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