TREES of MEMORY e.V.

Dem Leben trotz Trauer und Trauma eine Richtung geben.

Der gemeinnützige Verein TREES of MEMORY e.V. wurde im November 2017 gegründet. Die Mitglieder tragen die Idee und das Engagement des Journalisten und Autors Mario Dieringer weiter, der ein Jahr zuvor das Projekt TREES of MEMORY ins Leben gerufen hatte.

Der Verein unterstützt Betroffene direkt nach einem Suizid bundesweit mit seinen „1. Anlaufstellen“. Dabei möchten wir Hinterbliebene nach einem Suizid auffangen und ihnen unmittelbare Hilfe zukommen zu lassen.

In bisher bundesweit vierzehn Regionen bietet der Verein über seine „1. Anlaufstellen“ kostenlosen Beistand an. Von einem Suizid Betroffene bekommen einen Paten zur Seite gestellt, der in unterstützender Funktion hilft, das erste Gefühlschaos aufzufangen und die individuell passenden Maßnahmen, Selbsthilfegruppen oder Therapeuten zu identifizieren. Sobald die Trauernden sich stark genug fühlen, werden sie aus der persönlichen Hilfestellung entlassen. Das Angebot versteht sich als Brückenbauer und schließt die Lücke zwischen dem Erhalt der Todesnachricht und dem ersten eigenständigen Auffinden von Hilfsangeboten durch die Hinterbliebenen.

Ein weiterer Baustein sind Vorträge und Workshops für Polizisten, Ersthelfer, Journalisten und Schüler. Hierbei vermitteln die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die allesamt einen Suizid in der Familie zu beklagen haben, ihre Erfahrungen zu diesem Thema und unterstützen die Suizidprävention, indem Aufklärungsarbeit in Sachen Depressionen und Suizidalität betrieben wird.

Mario Dieringer läuft im Auftrag des gemeinnützigen Vereins TREES of MEMORY e.V. seit März 2018 durch Deutschland / um die Welt und pflanzt Bäume der Erinnerung für Suizidopfer. Mit dieser Aktion, die weltweit verfolgt wird, gedenkt er den Menschen, deren letzter Ausweg der Suizid war. Zudem kämpft er gegen das Tabu und Stigma an, das Hinterbliebene nach einem Suizid erfahren.

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