Der leere Raum – ein Stück von Chistoph Gilsbach

Christoph Gilsbach: Der leere Raum
Christoph Gilsbach

Der leere Raum

Eine pantomimische Reise durch den leeren Kirchenraum

Gilsbach beschränkt sich bei diesem Spiel nicht nur darauf, die reine Räumlichkeit wie Fläche, Tiefe, Höhe, Weite in Szene zu setzen.  Er geht sogar so weit zurück, dass sich aus dem leeren Raum langsam , der Atem, das pulsierende Leben entwickelt. Weitere Bilder entstehen. Die Geburt aus dem Nichts. Geboren aus einer steinernen Säule.

Über den Prozess der Abnabelung beginnt nun eine neugierige Entdeckung des leeren Raumes. Gemeinsam mit dem Publikum werden Höhen und Tiefen in ganz neue Blickwinkel gesetzt. Auf dem Höhepunkt der dadurch entstandenen Lebensfreude beginnen sich diesem nun menschlichen Lebewesen erste Stolpersteine in den Weg zu legen.

 Ein erster Faden taucht auf, der durch den Raum gezogen wird- weitere fügen sich dem hinzu. Bis auf dem Gipfel der Verstrickungen unser menschliches Lebewesen auf den Kirchenboden sinkt. Durch den nachvollziehbaren Prozess des Los- lassens, entdeckt das nun menschgewordene Lebewesen, mit seinen nun sehenden Augen, nicht nur den Kirchenraum neu, sondern entdeckt nun auch die anwesenden Zuschauer. Durch diesen bewegenden Moment der Begegnung vollzieht sich für alle der Schritt in die Menschlichkeit.

Das letzte Bild entführt unseren Menschen in die Zukunft. Er durchschreitet eine lichtdurchflutete Wand und entschwindet mit einem immer größer werdenden Schatten, für alle sichtbar in die Zukunft.

Christoph Gilsbach studierte klassische Pantomime im Stil der großen Meister Barrault und Marceau an der Folkwang-Hochschule in Essen. Die Figur des Clowns schulte er in weiteren Ausbildungen bei Künstlern wie Giuseppe Ingala (Florenz), Katie Duck (New York), Pierre Byland (Paris).

Das Spiel mit Masken perfektionierte er durch zahlreiche Auftritte im In- und Ausland. Christoph Gilsbach schafft Ambiente, verbindet, überrascht, fasziniert und unterhält Ihre Gäste.

 Regelmäßige Fortbildungen und künstlerische Supervisionen verbinden ihn mit dem Institut für Clownspädagogik in Bad Kreuznach - und dem Big Apple Clown Care Unit von Michael Christensen in New York City.  

Zu den anderen Themen blättern:

Kommentare (1)

  • Birgit Heitmann

    10 Mai 2020 at 08:43 | #

    Vielen Dank für diese Aufführung, sie war wundervoll!

    Antworten

Haben Sie Fragen, Anmerkungen, Lob oder Kritik zu diesem Thema? Wir freuen uns über Ihren Kommentar!